313 – Lebensdauer von Myonen

Auf unsere äußere Erdatmosphäre tri ft ein stetiger, isotrop verteilter Fluß von hochenergetischen Teilchen – die sogenannten kosmischen Strahlung. Besonders aktive Sterne wie Tauri-Sonnen und Supergiganten sowie Super-Nova-Ausbrüche innerhalb unseres Milchstraßensystems werden als Ursprung dieser Strahlung angenommen, die größtenteils aus Protonen, Elektronen und Gamma-Quanten besteht. Für sehr hochenergetische Teilchen (E < 1020 eV) wird angenommen, daß deren Ursprung entferntere Galaxien sind (Demtröder (2005), RUB (1994)).

Tri t diese kosmische Strahlung – auch primäre Strahlung genannt – auf die äußere Erdatmosphäre, treten durch Wechselwirkungen mit den Teilchen in der Atmosphäre – insbesondere Atomkerne – Kernreaktionen auf, wobei weitere Teilchen gebildet bzw. umgewandelt werden. Dies kann sich kaskadenartig bis zur Erdoberfläche fortsetzen – der hierdurch entstehende Teilchenschauer kann auf der Erdoberfläche als sekundäre Strahlung nachgewiesen werden.

In diesem Versuch soll die Lebensdauer von Myonen – einer Sorte Elementarteilchen, die durch die kosmische Strahlung erzeugt wird und die Erdoberfläche als sekundäre Strahlung erreicht – bestimmt werden.

313 - Lebensdauer von Myonen
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