Unter dem Begriff der Parametersubstitution stellt die bash einige Kommandos zur Verfügung, die die Bearbeitung von Zeichenketten in Variablen ermöglichen. Die Syntax hierfür lautet in der Regel ${var__muster}, wobei __ für ein bis zwei Sonderzeichen steht, die die Bearbeitung näher spezifizieren. Zu beachten ist, dass die Variable var ohne vorangestelltes Dollarzeichen ($) angesprochen werden, außer wenn Vergleichsmuster aus einer Variablen gelesen werden sollen.
[weiterlesen...]Für die Formulierung von Bedingungen, wie sie für die Kontrollstrukturen benötigt werden, wird bei der bash ein integriertes (buildin) Kommando verwendet, das test-Kommando. Mit diesem können unterschiedliche Bedingungen definiert werden, wobei sowohl zeichenbasierte und nummerische Bedingungen als auch Bedingungen auf Dateien und Verzeichnisse möglich sind. Weiterhin können mehrere Bedingungen miteinander verknüpft werden. Das test-Kommando liefert bei einer wahren Bedingung eine exit-Wert von 0, ansonsten einen von 0 unterschiedlichen Wert. Sollten keine Argumente an test übergeben werden, so liefert test immer einen Wert unterschiedlich von 0 (falsch). Für den Aufruf gibt es zwei Möglichkeiten: test oder [ ausdruck ] Wichtig ist bei der zweiten Form, dass nach der öffnenden eckigen Klamme [ und vor der schließenden eckigen Klamme ] mindestens ein Leer- oder Tabulatorzeichen angegeben wird. Sollen Zeichenketten mit Leerzeichen verglichen werden, müssen diese in Hochkommata gestellt werden, damit der komplette String verglichen wird. Gerade bei Variablen kann dies eine häufige Fehlerquelle sein. Für Bedingungen, die auf Zeichenketten wirken sollen, stehen die folgenden Bedingungen zur Verfügung: Ausdruck liefert wahr, wenn zk die Zeichenkette nicht leer ist -z zk die Zeichenkette leer ist [0 Zeichen] (zero) -n zk die Zeichenkette nicht leer ist (not zero) zk1 = zk2 die Zeichenketten identisch sind
[weiterlesen...]Im April 2011 hab ich für die Doktoranden am Leibniz-Institut für analytische Wissenschaften – ISAS – e.V. einen Workshop zum Erstellen von Dokumenten mit LaTeX durchgeführt. Dabei wurden in diesem Workshop die Installation von LaTeX, das erste LaTeX-Dokument, Möglichkeiten der Textstrukturierung, Einfügen von Abbildungen, Tabellen und Formeln behandelt. Weiterhin wurden die Möglichkeiten behandelt, wie verschiedene Verzeichnisse wie Inhaltsverzeichnis, Tabellenverzeichnis und Literaturverzeichnisse erstellt werden können sowie die Möglichkeit, sich eigene Kommandos zu definieren, um wiederkehrende Aufgaben zu vereinfachen. Die für diesen Workshop erstellten Unterlagen können nachfolgend heruntergeladen werden.
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Subversion (SVN) ist ein System zur Versionsverwaltung von Dateien und Verzeichnissen, wobei dies in einem zentralen Projektarchiv, dem Repository, erfolgt. Für Debian sind sowohl die Pakete für die Bereitstellung des Subversion-Servers als auch die Pakete für verschiedene Subversion Client-Anwendungen verfügbar. Seit einiger Zeit ist die Subversion-Version 1.7 veröffentlicht, die einige Veränderungen und Erweiterungen mitbrachte. Im Debian Paket-Repository steht jedoch nur die Version 1.6.12 zur Verfügung. Im Folgenden wird eine Möglichkeit beschrieben, Subversion auf 1.7 zu aktualisieren, ohne selbst den Quellcode compilieren zu müssen.
[weiterlesen...]Im Rahmen einer SHK-Stelle am Institut für Theoretische Physik, Weltraum- und Astrophysik (TP4) der Ruhr-Universität Bochum habe ich das Manuskript zur Vorlesung „Grundlagen der Quantenmechanik und Statistik“, gehalten von PD Dr. Horst Fichtner, in LaTeX gesetzt. Manuskript als PDF-Datei, Version 1.2, 2013 (externer Link zur TP4-Seite) Die für das Skript erstellten Graphiken sind in meinem Graphikarchiv in verschiedenen Formaten verfügbar und sind hier nachfolgend aufgeführt. Die angegebenen Abbildungsnummern beziehen sich dabei auf die Nummern im Skript (Version 1.0).
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