Im folgenden werden Methoden für die Ideenfindung und Problemlösung näher beschrieben. Eine ausführlichere Übersicht über weitere Methoden ist bei Wikipedia zu finden.
Diese Arbeitsmethode verbindet, nutzt und fördert das sprachliche und bildhafte Denken. Zusätzlich verbessert und erleichtert sie die Arbeit und Kommunikation in einer Gruppe. Sie ist als Team-, Partner oder Einzelarbeitsmethode mit variabler Gestaltung möglich.
Die Erarbeitung einer Mind-Map kann auf einem Blatt, Tafel, Wandzeitung,… erfolgen. Es gibt auch Computerprogramme, die dies unterstützen können.
Werden ausschließlich Substantive verwendet, so wird das treffende Formulieren geübt. Eine Mind-Map sollte möglichst groß und übersichtlich angelegt werden und alles aufgeschrieben werden, was einem einfällt (streichen kann man dann immer noch).
Unterstützende Software für die Erstellung von Mind-Maps gibt es zahlreich, neben den proprietären, kommerziellen Angeboten gibt es auch eine Vielzahl von freier Software - jeweils mit unterschiedlichsten Möglichkeiten und Erweiterungen sowie für unterschiedlichste Betriebssysteme.
Zwei freie Programme sind
Weitere Programme (Freeware, kommerziell) sind in der Liste von Mind Map Software des englischsprachigen Wikipedia zusammengetragen.
Durch eine rasche Sammlung von „Geistesblitzen“ erleichtert die Methode die Ideenfindung in fast allen Bereichen. Vorteil dieser Methode ist ein Sammlung eines großen Ideenspektrums, alle Teammitglieder werden beteiligt und neue Denkansätze können eingebracht werden. Die Vorgehensweise ist wie folgt:
Eine mögliche Variation der Brainstroming-Methode ist die Kartenabfrage. Dabei werden Karten und Stifte verteilt, auf denen die Ideen und Lösungsvorschläge von jedem Teilnehmer notiert werden (jeweils eine pro Karte). Um die Anonymität der Vorschläge sicherzustellen, werden die Karten nach dem Einsammeln durch den Moderator gemischt, anschließend dem Plenum unkommentiert laut vorgelesen und an eine Pinnwand geheftet. Anschließend werden die Vorschläge diskutiert und zu Themenbereichen geordnet. Vorteil bei dieser Methode ist die Anonymität der Ideen, so daß die einzelnen Teilnehmer ihr Denken weiter befreien können, da sie nicht die Angst haben müssen, eine in den Augen von anderen Teilnehmern „peinliche“ Idee abzugeben und jedem Teilnehmer wird die Beteiligung an der Diskussion ohne hierarchische oder rhetorische Berücksichtigung ermöglicht. Nachteil ist, daß auf Ideen von andere Teilnehmer zunächst nicht aufgebaut werden kann, hierzu müßten mehrere Runden der Kartenabfrage durchgeführt werden.
Stärken der Brainstorming-Methode ist die Trennung der Ideenfindung und -bewertung sowie die Anzahl der Ideen, die innerhalb kürzester Zeit eingebracht werden.
Bei diesem Verfahren setzen sich sechs Personen zusammen, schreiben jeweils drei Lösungsvorschläge und reichen sie auf einem Formblatt fünfmal weiter. Das System funktioniert in 5 Phasen
Auf jedem Blatt befinden sich nach Abschluß 18 Lösungsvorschläge, jeder Teilnehmer hat 18 Ideen eingebracht und in knapp einer halben Stunde sind 108 Lösungsvorschläge erarbeitet worden.