vom Grace Team
Deutsche Übersetzung durch Tobias Krähling webmaster [at] semibyte [dot] de
Original vom 20.11.2005
Übersetzung vom 25.05.2006
Dieses Dokument enthält häufig gestellte Fragen (Frequently Asked questions, FAQ) über Grace, einem WYSIWYG 2D Plot-Programm für numerische Daten. Die englischsprachige Original-FAQ ist unter http://plasma-gate.weizmann.ac.il/Grace/doc/FAQ.html zu finden. Diese Übersetzung bezieht sich auf die o.g. englischsprachige Original-FAQ.
Grace ist ein WYSIWYG-Programm, um zweidimensionale Plots von numerischen Daten zu erstellen. Es läuft unter verschiedenen (wenn nicht allen) Arten von UNIX mit X11 und M*tif (LessTif oder Motif). Zusätzlich läuft es auch unter VMS, OS/2 und Windows (95/98/NT/2000/XP). Seine Fähigkeiten sind annähernd ähnlich wie bei GUI-basierten Programmen wie Sigmaplot oder Microcal Origin und scriptbasierten Tools wie GnuPlot oder Genplot. Seine Kraft liegt in der Tatsache, daß es die Vorzüge einer graphischen Benutzerschnittstelle mit der Macht einer Scripting-Sprache verbindet, die es ihm ermöglicht, komplexe Berechnung oder automatische Aufgaben durchzuführen.
Grace ist von Xmgr (a.k.a. ACE/gr) abgeleitet, im Original von Paul Turner geschrieben.
Seit der Versionsnummer 4.00 ist die Entwicklung auf ein Team von Freiwilligen übergegangen, das von Evgeny Stambulchik koordiniert wird. Neuesten Information über Grace und Download der letzten Version sind auf der Grace Homepage verfügbar.
Als das Copyright auf GPL geändert wurde, wurde auch der Name des Programms auf Grace geändert, das für “GRaphing, Advanced Computation and Exploration of data” oder “Grace Revamps ACE/gr” steht. Die erste Version von Grace trägt die Versionsnummer 5.0.0, da die letzte öffentliche Version von Xmgr die Versionsnummer 4.1.2 besaß.
Paul hält eine nicht-öffentliche Version von Xmgr für die interne Verwendung aufrecht, die er auch weiter entwickelt.
Die neuesten Information über Grace und die Möglichkeit des Downloads der letzten Version finden Sie auf der Grace Homepage.
Sie können es ebenso von einer Spiegelseite beziehen. Die Liste von Spiegelseiten (Mirror sites) kann gefunden werden unter ftp://plasma-gate.weizmann.ac.il/pub/grace/MIRRORS.
Bitte besuchen Sie die offizielle Grace Homepage. Dort können Sie auch die letzte Version der FAQ, Links zu den letzten Softwarereleasen und Spiegelseiten, die am nächsten für Sie sind, finden.
Abgesehen von der Lizensierung ist der Hauptunterschied, daß Grace im Still von WYSIWYG (What You See Is What You Get) programmiert wurde. Dies wurde durch eine Reimplementierung von allen Zeichenroutinen im mittleren Bereich und der Verwendung von der geräteunabhängigen Type-1 Schriften Bibliothek T1lib für den Schriftsatz erreicht.
Für Hilfe zum Wechsel von Xmgr nach Grace schauen Sie bitte im Abschnitt „Xmgr to Grace migration guide“ im Benutzerhandbuch nach (siehe auch Frage Benutzerhandbuch).
Es gibt mehrere Eigenschaften von Xmgr, die noch nicht in Grace implementiert wurden (natürlich, im Vergleich zu vielen neuen Funktionen, die in Xmgr nicht vorhanden sind). Eine vollständige Kompatibilität ist, abgesehen „von schlechten“ Eigenschaften von Xmgr, wünschenswert.
Unter den Xmgr Eigenschaften, die (noch) nicht in Grace implementiert wurden, sind:
Als die Lizensierung auf GPL geändert wurde, wollte Paul Xmgr als Namen für seine nicht-öffentliche Version behalten, so das wir einen neuen Namen gesucht haben.
Ja. Grace ist frei im Sinne der GNU General Public License (GPL) (für Details betrachten Sie die Datei LICENSE, die mit Grace ausgeliefert wird oder auf der GNU Homepage).
Die Quellen von Grace enthalten noch einen bedeutenden Betrag von Paul Turners Xmgr. Für eine Liste von denjenigen, die seit dem zu Grace beitrugen, schauen Sie in die Datei CHANGES in der Grace-Distribution.
Einige integrale Bestandteile von Grace wurden aus anderen Paketen, namentlich Bibliotheken, ausgeliehen, die auch als eigenständige Distribution verfügbar sind. Dies sind in alphabetischer Reihenfolge:
Ja. Es ist in SGML geschrieben, was bedeutet, daß alle oben genannten Versionen einfach über die Verwendung der sgml-tools (siehe ihre Homepage) erstellt werden können. Auf der Grace Homepage (siehe Frage Homepage) sind alle diese Versionen verfügbar.
Anmerkung: Dies bezieht sich auf die englischsprachigen Originalversionen
— Webmaster 18.05.2006 06:56
Derzeit ist Grace ein rein virtuelles Wesen, das im Netz lebt, d.h. es gibt keine gedruckte Literatur. Alle relevanten Dokumentationen werden zurzeit mit Grace zusammen bereitgestellt. Für Details siehe die Fragen zur Homepage und zum Benutzerhandbuch. Sie können sich die FAQ, das Benutzerhandbuch und das Tutorial ausdrucken, indem Sie die DVI-Dateien nach PostScript konvertieren.
Ja. Es wird mit Grace zusammen bereitgestellt und gewöhnlich in $GRACE_HOME/doc/ abgelegt. Es gibt mehrere Versionen: der SGML Quellcode sowie HTML, LaTeX, DVI und PS die hierüber erstellt wurden. Sie können die HTML-Version direkt aus einer laufenden Grace-Session lesen, indem sie auf Help/User Guide im Menü klicken. Hierfür benötigen Sie einen Web-Browser, um die HTML Version zu lesen (sehen sie auch die Frage Umgebungsvariablen). Die neueste Version können Sie immer von der Grace Homepage herunterladen (siehe Frage Homepage).
Das Benutzerhandbuch ist derzeit noch nicht komplett fertiggestellt.
Eine deutsche Übersetzung der Benutzerhandbuches ist derzeit verfügbar unter SemiByte->Linux->XmGrace — Webmaster 21.05.2006 08:32
Ja. Es gibt verschiedene Tutorien, die ausführliche Schritt-bei-Schritt Informationen geben, wie man verschiedene Aufgaben erledigen kann. Diese sind ebenfalls Bestandteil der Grace-Distribution und werden in $GRACE_HOME/doc abgelegt.
Es gibt Tutorien zur Erstellung eines einfachen Plots, automatisches (batch) Plotting, Kurvenanpassung, Transformationen (graphisch - einfach, Interpolation, Eigenschaftenextraktion, Verwendung der Kommandozeile), Verwendung von Pipes, Überlappung von Graphen, Hot-Links.
Sie haben die folgenden Möglichkeiten:
$GRACE_HOME/doc zusammen mit weiteren Dateien abgelegt, die nützliche Hilfen für Ihr Problem enthalten können. Sollten Sie die Quellen herunterladen, so gibt es sogar mehr Dateien im Hauptverzeichnis des Quellbaums.Nein, es gibt keine. Wir finden, daß ein Bulletin Board (siehe Frage Forum) passender ist, Themen zu Grace zu besprechen.
Es gab eine, jedoch wird sie jetzt durch das Forum im Bulletin-Board Stil ersetzt (siehe Frage Forum).
Das Mailing-Listen Archiv ist noch verfügbar, um dieses zu durchsuchen.
Ja. Folgen sie diesem Link: Forum. Es hat seine eigene FAQ.
Stellen Sie sicher, daß Sie wirklich einen Bug gefunden haben.
Versuchen Sie sich zu versichern, daß es sich um einen Bug von Grace handelt und der Fehler nicht aufgrund eines anderen Teils der Software auf Ihrem System aufgetreten ist.
Stellen Sie sicher, daß das letzte offizielle Release von Grace verwenden. Die Entwicklung von Grace ist ziemlich schnell, so daß Ihre Bugs bereits beseitigt sein könnte.
Finden Sie heraus, ob der Bug bereits bekannt ist (siehe Frage Bekannte Fehler).
OK: Sie haben einen neuen Bug gefunden. Verwenden Sie w3todo (Frage Bekannte Fehler), um diesen zu melden. Folgen Sie den Instruktionen auf der Seite und versuchen Sie, so genau wie möglich zu sein. Es würde nicht viel helfen, wenn Sie schreiben „Das Programm stürzt ab.“. Versuchen Sie, einen einfachen reproduzierbaren Fall zu finden. Geben Sie die Version von Grace, wo sie Grace kompilieren und das verwendete Betriebssystem an. Sie sollten die System-Informationen, die über uname -a bereitgestellt werden (falls dieses Werkzeug existiert natürlich), sowie die Ausgaben von xmgrace -version mit dabeilegen. Oft steht das Problem in Verbindung mit einem spezifischen Datensatz. Versuchen Sie bitte, diesen zu groß wie möglich zu reduzieren, um den Fehler reproduzieren zu können. Wenn es nur einige Daten sind, so legen Sie diese bitte zusammen mit den anderen Details des Bugs vor. Sobald Sie den Bug gemeldet haben, wird er automatisch zur Mailing-Liste weitergeleitet. Gewöhnlich werden Sie benachrichtigt, wenn der Fehler behoben wurde oder wenn wir mehr Information benötigen. Vergessen Sie also bitte nicht, Ihre richtige eMail-Adresse anzugeben.
Ja. Sie können in der Datenbank der bekannten Bugs von Grace suchen und diese durchwandern über den Bug-Report Meldungsmöglichkeit w3todo oder über die Verwendung des Help/Comments Menü innerhalb Grace. Die Datenbank enthält ebenfalls den Status des Bug (Confirmed, Working on, Testing, Fixed, Closed, etc.). Dies ist ebenfalls der Platz, um einen Bug-Report und Wünsche zu melden.
Einige Bugs und Fixes erscheinen nicht im w3todo, aber werden im Forum behandelt.
Der Begriff “fixed“ meint, daß dieser Bug in der aktuellen Entwicklungs-Version behoben wurde und die nächste öffentliche Version wird dann diese Behebung enthalten. Berichte, die in einer existierenden öffentlichen Version behoben wurd, werden als “Closed“ gekennzeichnet.
Sie müssen etwas sehr wesentliches Vergessen haben. Schauen Sie nach, wie man einen Bug-Report richtig meldet. Am wahrscheinlichsten ist, daß Ihr Bericht unvollständig ist oder doppelt gemeldet wurde (es existierte bereits zum gemeldeten Problem ein Bug-Report). Hierzu kann die Logbuch-Datei zum Bug-Report überprüft werden (der “View log“ Button unten auf der Reportansichtsseite).
Sie können Wünsche und Vorschläge in der selben Art und Weise mitteilen, wie Sie auch Bug-Reports mitteilen können (siehe Frage Bekannte Bugs). Vorschläge für die Verbesserung sind allgemein sehr willkommen. Es kann jedoch möglich sein, daß die Entwickler beschäftigt sind oder daß Ihr Wunsch aus einem guten Grund zurückgewiesen wird, so daß es notwendig sein kann, die Entwickler von diesem Wunsch/Vorschlag zu überzeugen, daß dieser verwirklicht werden sollte.
Fein! Es gibt immer Dinge zu tun.
Wenn Sie ein C-Programmierer sind, können Sie sicherlich etwas nützlich finden, was noch zu tun ist. Frage sie im Forum danach. Dasselbe gilt, wenn Sie ein technischer Schreiber sind. Die Dokumentation muß in einigen Bereichen aktualisiert, korriegiert oder vollendet werden. Jeder kleine Beitrag wird geschätzt!
Machn Sie Grace bei Ihren Freunden und Kollegen bekannt. Je mehr Benutzer mit Grace arbeiten, desto schneller kann es verbessert werden.
Erstellen Sie ein diffs gegen die neuste Version. Verwenden Sie als diff-Format entweder unified (-u) oder context (-c). Geben Sie genau an, gegen welche Version das diff erstellt wurde. Senden Sie das Diff anschließend an fnevgeny [at] weizmann [dot] ac [dot] il.
Sollten Sie planen, auf diesem Weg mehr als einmal zu helfen, sollten Sie sich dem Forum anschließen.
Hierzu besteht kein Bedürfnis. Aber wenn Sie Lust haben, können Sie für Ihre Spende irgendeine Wohltätigkeitsorganisation wählen. Sie wollten Ihnen etwas Geld geben, richtig?
Sie haben die Wahl: entweder kompilieren Sie die Quellen selbst, oder Sie laden ein vorkompiliertes Binary-Paket herunter (wir schlagen vor, daß sie den ersten Weg nehmen). Sie können beides über die Grace Homepage erhalten. Ob vorkompilierte Binary-Pakete für Ihre Plattformen verfügbar sind (siehe Frage Binaries), hängt davon ab, ob einer der Entwickler Zugang zur jeweiligen Plattform hat und Zeit für die Erstellung des Binary-Paketes zur Verfügung hat.
Es ist immer eine gute Idee, die READMEs zu lesen, die in den heruntergeladenen Grace-Paketen enthalten sind.
Ja! Es ist die wirklich die bevorzugte Methode zum Installieren von Grace. Nachdem Sie die Quellen erhalten haben (Frage f4_1) und diese gzip-komprimierten tar-Archive entpackt und dekomprimiert haben (verwenden Sie z.B. gzip -dc grace-5.0.4.tar.gz | tar xvf -), gehen Sie gemäß des relevanten Abschnitts im Benutzerhandbuch vor, der den Kompilierungsprozeß beschreibt.
Hier gibt es verschieden mögliche Gründe:
libjpeg62 als auch libjpeg62-devel installiert sein.–with-extra-ldpath und –with-extra-incpath, um die zusätzlichen Pfade zur Verfügung zu stellen.
Prüfen Sie, ob M*tif (Frage M*tif) auf Ihrem System installiert ist. Wenn sie installiert ist, schauen Sie in der Datei config.log nach: hier gibt es eine Zeile wie die nachfolgende:
configure:8900: checking for a Motif >= 1002 compatible API
Was kommte direkt nach dieser Zeile? Es könnte ein Hinweis sein. Beachten Sie auch die vorherige Frage.
Überall in den Grace-Dokumentationen, wo wir „M*tif“ sagen, beziehen wir uns in Wirklichkeit auf die Motif API, die eine Reihe von Funktionen definiert, um graphische Benutzerschnittstellen (GUI) über zahlreiche Elemente (Buttons, Zeichnungen, etc.) zu erstellen. Grace verwendet die M*tif API im großen Umfang.
Es gibt mehrere Implementierungen dieser Schnittstelle. Das ursprüngliche OSF Motif (siehe http://www.opengroup.org)) änderte kürzlich seine Lizenz: auf Open-Source Plattformen können Sie die Chance haben, diese umsonst zu verwenden, obwohl es im Allgemeinen nicht als FreeSource noch als OpenSource Produkt qualifiziert ist.
Es gibt jedoch einen freien Ersatz für Motif, das LessTif (siehe http://www.lesstif.org) genannt wird. LessTif beabsichtigt, eine 100% Quellcode-kompatibles Ersatz für Motif zu sein, jedoch ist es noch in der Entwicklung. Für den Einsatz mit Grace versuchen Sie, die letzte Version von LessTif (mindestens 0.92.6 und höher) zu verwenden. Die LessTif-Entwickler erhalten viele Bug-Report von den Grace-Entwicklern, so das Sie hoffen können, daß einige der noch vorhandenen Programmierfehler in LessTif eher schnell gelöst werden.
„ar“ ist der Bibliotheks-Archivar (das Programm wird benutzt, um statische Bibliotheken wie libFoo.a zu erstellen). Sie sollten es in Ihrem Pfad haben. Unter Solaris, zum Beispiel, kann es unter /usr/ccs/bin gefunden werden.
Wir untersützten offiziell binäre Pakete nicht. Wenn Sie von Freiwilligen beigetragen werden, so sind sie im contrib-Bereich verfügbar. Ferner werden diese nicht supported (Bug-Reports wie „Ich kann das RPM nicht installieren“ werden stillschweigend ignoriert), jedoch können relevante Diskussionen im Grace-Forum erfolgen.
Ja, Grace läuft auf VMS. Kompilieren Sie es einfach dort.
Bezüglich Win32 (Windows 95/98/NT/2000/XP) und OS/2 gibt es Portierungen für diese Plattformen, jedoch nicht „nativ“, d.h. um sie auszuführen, wird ein X-Server für die jeweilige Plattform benötigt.
Sowohl in der OS/2- als auch in der Win32-Portierung sind nicht alle Funktionalitäten verfügbar (namentlich die Unterstützung für „direktes“/natives Drucken; wahrscheinlich werden Sie die PostScript-Ausgabe für das Drucken verwenden müssen).
Eine Portierung für OS/2 wurde von Alexander Mai durchgeführt und kann unter http://www.tu-darmstadt.de/~st002279/os2/ gefunden werden. Diese benötigt die XFree86-Bibliotheken und einen X-Server (z.B. XFree86, Hob X11, Exceed, usw.).
Sollten Sie eine solche Nachricht beim Linken erhalten, wo über .LL794 (oder ähnliche) unaufgelöste Symbole berichtet wird, versuchen Sie, den ursprünglichen C-Compiler für die Übersetzung zu verwenden (./configure –with-cc=cc).
Für bestimmte Aufgaben benötigt Grace externe Bibliotheken, die weder durch Grace noch durch das Betriebssystem zur Verfügung gestellt werden. Sie werden diese Bibliotheken selbst installieren müssen. Dies gilt für M*tif, PDF (siehe Frage Ausgabegeräte und wahrscheinlich für andere Bibliotheken. Wenn die Meldung exakt Can't find library libXm.so ist (gewöhnlich passiert dies auf GNU/Linux-Systemen…), dann haben Sie die M*tif (die Xm-Bibliotheken) nicht installiert (siehe Frage M*tif) oder der Linker kann diese nicht finden. Im ersten Fall versuchen Sie, LessTif herunterzuladen. Im zweiten Fall müssen Sie Ihrem Linker mitteilen, wo die Bibliotheken sich befinden (dies ist von der verwendeten Plattform abhängig). Unter GNU/Linux schauen Sie in die Datei /etc/ld.so.conf. Diese enthält Pfadnamen von Verzeichnissen, in denen dynamische Bibliotheken gespeichert werden. Fügen Sie (als root) Ihr Verzeichnis in dieser Datei hinzu (das Verzeichnis mit den Bibliotheken, die derzeit nicht gefunden werden) und führen Sie anschließend ldconfig -v aus. Jetzt sollten die Bibliotheken bekannt sein. Sollten Sie keinen root-Zugang zum System besitzen, versuchen Sie die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH anzupassen, indem Sie den erforderlichen Pfadnamen anfügen.
Für einige Version von Motif ist der „soname“ (der die Version der Bibliothek kennzeichnet und irgendwo innerhalb der Bibliothek gespeichert wird) auf Ihrem Computer und dem „soname“ der Bibliothek auf dem Computer, auf dem Ihre Kopie von Grace kompiliert wurde unterschiedlich. Dann sollten Sie eine (semi)statisch gelinkte Version verwenden oder Grace auf Ihrem Computer kompilieren.
Dies bedeutet, daß der Zugriff von Grace auf eine X-Bibliothek fehlerhaft ist. Dies ist wahrscheinlich nicht die Schuld von Grace. Wahrscheinlich verursachte eine „derzeit nocht nicht richtig implementierte“ LessTif-Funktionen (siehe Frage M*tif) dieses Verhalten. Sollten Sie LessTif verwenden, versuchen Sie die letzte Version zu bekommen und zu verwenden (siehe Frage M*tif). Wenn dieser Fehler weiterhin auftritt, melden Sie es als Bug (Frage Bug-Report).
Überprüfen Sie, ob Sie eine Version verwenden, die gegen LessTif gelinkt ist. “xmgrace -version“ und “ldd xmgrace“ können Ihnen dabei weiterhelfen.
Wenn Sie LessTif verwenden, lesen Sie die entsprechende FAQ M*tif, andernfalls melden Sie es als Bug (Bug-Report).
Nehmen Sie die XKeySymDB-Datei aus der X11R6-Distribution. Legen Sie sie irgendwo im Dateisystem ab, wo Sie drauf zugreifen können und setzten Sie die XKEYSYMDB Umgebungsvariable auf “/place/where/you/put/XKeysymDB“. Siehe Frage Umgebungsvariablen, wie Umgebungsvariablen gesetzt werden.
Dies ist ein bekannter Bug der Motif-Implementierung auf Solaris 2.5.1 (sowohl Sparc- wie auch Intel-Hardware). Fragen Sie Ihren Lieferanten nach einem Patch.
Sie haben wahrscheinlich versucht, Grace auszuführen, ohne es nach der Kompilierung zu installieren. Sie bekamen die folgende Mitteilung:
scanFontDBase(): Font Database File not found T1_InitLib(): Fatal error scanning Font Database File --> Broken or incomplete installation - read the FAQ!
Grace verwendet entweder die Umgebungsvariable GRACE_HOME oder einen einkompilierten Standardpfad, um die Schriftdatenbank zu finden. Ist die Variablen nicht gesetzt und die Datenbank wurde von Ihnen nicht mittel make install installiert, so kann diese nicht gefunden werden. Möchten Sie Grace testen, bevor Sie es installieren, so sollten Sie die Umgebungsvariable auf das Distributionsverzeichnis setzten (das Verzeichnis, in dem die Datei configure sich befindet) - das ist das, was das dotext-Script durchführt, wenn make check aufgerufen wird. Der einfachste Weg ist jedoch, alles mit make install zu installieren. Siehe Frage Umgebungsvariablen, wie Umgebungsvariablen gesetzt werden.
Dies ist ein bekannter bug in Motif-2.1. Viele Herrsteller haben ihre Portierung gefixed und/oder stellen einen Patch bereit - aber nicht alle, eine bemerkenswerte Ausnahme sind Motif-Bibliotheken, die von Red Hat für GNU/Linux auf Intel-Hardware (Version 6.*) ausgeliefert wurden. Grace hat einen Workaround für diesen Bug. Um diesen zu aktivieren, fügen Sie die folgenen Zeilen zu Ihre X-Resource an:
XMgrace*XmDrawingArea.translations: #override\n\
Ctrl <Btn1Down>: do_nothing()
XMgrace*XmRowColumn.translations: #override\n\
Ctrl <Btn1Down>: do_nothing()
XMgrace*XmForm.translations: #override\n\
Ctrl <Btn1Down>: do_nothing()
XMgrace*XmFrame.translations: #override\n\
Ctrl <Btn1Down>: do_nothing()
XMgrace*XmScrolledWindow.translations: #override\n\
Ctrl <Btn1Down>: do_nothing()
XMgrace*XmFileSelectionBox.translations: #override\n\
Ctrl <Btn1Down>: do_nothing()
XMgrace*XmScale.translations: #override\n\
Ctrl <Btn1Down>: do_nothing()
XMgrace*XmCommand.translations: #override\n\
Ctrl <Btn1Down>: do_nothing()
XMgrace*XmMessageBox.translations: #override\n\
Ctrl <Btn1Down>: do_nothing()
Diese sollte genau die Größe eines Papierausdruckes (A4/US Letter) sein. Wenn nicht, überprüfen Sie Ihre X-Server Einstellungen (führen Sie xdpyinfo aus und beachten Sie die „dimensions:“-Zeile; überprüfen Sie die Zahlen mit einem Lineal).
Verwenden Sie OpenMotif 2.2 (siehe Hilfe/Über)? Es ist bekannt, daß häufig Fehler bei verschiedenen Lokalisierungs-Einstellungen vorkommen. Versuchen Sie, die Shell-Variable LANG auf einen sicheren Wert, z.B. „C“, zu setzen. Der Bug ist bekannt und gelöst (Bug #1257). Sprechen Sie Ihren Herrsteller darauf, diesen Patch einzuspielen.
Dies passiert mit OpenMotif 2.2 und einigen Lokalisierungs-Einstellungen. Sehen Sie die vorherige Frage, wie dieser behoben werden kann.
Dies geschieht, wenn eine Unicode-Schriftart durch X/Motif verwendet wird und als ein wchar-Schriftart behandelt wird (so sehen Sie ein „Quadrat“-Glyph für jeweils zwei Zeichen). Versuchen Sie verschiedene Schriftarten-Einstellungen; für Starter, rufen Sie folgendes auf:
xmgrace -xrm "XMgrace*fontList:fixed"
Ein Projekt ist eine Datei, die alle Informationen enthält, die notwendig sind, um einen von Grace erstellten Plot wiederherzustellen.
Eine Parameter-Datei enthält Informationen über die Einstellungen. Jedes Batch-Kommando von Grace ist eine gültige Zeile in einer Parameter-Datei. Eine Parameter-Datei ist im Wesentlichen eine Projekt-Datei ohne Sätze und in einem geringfügig anderen Format (u.a. ohne führende @s).
Sie können mehrere Arten von Dateien lesen, in denen die Daten in Spalten organisiert sind, die über Leerzeichen oder Tabulator-Zeichen getrennt sind. Zeilen, die mit “#“ beginnen, werden ignoriert.
Die Option Read Block Data kann dazu verwendet werden, Dateien einzulesen, in denen die Werte in Spalten organisiert sind. Sie können interaktiv den Satz-Typ, der erstellt werden soll, sowie die zu verwendenen Spalten auswählen. Referenzieren Sie für detailierte Angaben das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch).
Streng gesprochen ist dies kein Datenformat. Eher können sie den relevanten Kommandozeilen-Schalter verwenden, um eine Datei mit Block-Daten einzulesen und eine automatisch Zuordnung der Datenspalten zu Sätzen vom Type XY durchzuführen, so daß die erste Spalte der Block-Daten für alle Spalten als X verwendet wird und alle weiteren Datenspalten Y zugeteilt werden. Referenzieren Sie für detailierte Angaben das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch).
Das Julianische Datum, nicht zu verwechseln mit dem Julianischen Kalender, ist ein Format, um die Zeit in einer einzigen Zahl darzustellen. Das Juliansiche Datum 0 ist ein Tag in der Vergangenheit, nämlich der 1. Januar 4713 v.Chr. (fragen Sie mich nicht warum). Die folgenden Tage werden sequenziell durchnummeriert, jeder Tag beginnt am Mittag. Dieses Numerierungsschema ist weit verbreitet, besonders in der Astronomie, und wird für die interne Darstellung von Daten in Grace verwendet. Einige weitere Erklärungen sind auf dieser Seite zu finden.
Das convcal-Utility in $GRACE_HOME/auxiliary/ kann dazu verwendet werden, jedwedes Datum in das Juliansiche Datum zu konvertieren.
Es gibt drei Wege, Grace aufzurufen. Die vollständig GUI-basierende Version wird xmgrace genannt. Eine batch-druckende Version wird gracebat genannt (siehe Frage Gracebat). Eine Schnittstelle für die Kommandozeilen wird grace genannt.
gracebat ist einfach eine Kopie von Grace, die gracebat genannt wird oder ein symbolischer Link von gracebat nach Grace. Für den Falle eines symbolischen Links wird über:
ln -s xmgrace gracebatgenau dieses Verhalten eingestellt, wo auch immer das Grace-Binary lokalisiert ist (rehash oder führen Sie einen logout/login-Vorgang durch, um sicherzustellen, das
gracebat in Ihrem Pfad angezeigt wird). Die Ausführung von gracebat ohne Kommandozeilen-Parameter oder Datendateien wird einen Ausdruck auf den Standarddrucker erstellen.
Hier gibt es verschiedene Wege: die Init-Dateien, X-Resourcen und Umgebungs-Variablen (Shell). Für weitere Details referenzieren Sie das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch).
Hier gibt es einige, die wichtigste ist GRACE_HOME. Sie spezifiziert das Verzeichnis, indem die Grace-Dateien (Schriften, Dokumentationen, Bibliotheken, …) abgelegt sind. Der Standardwert ist /usr/local/grace.
Sie können Umgebungsvariablen setzten über (zum Beispiel):
export GRACE_HOME="/usr/local/grace"in der BASH oder SH oder über
setenv GRACE_HOME "/usr/local/grace"
in der TCSH oder CSH.
Für die Beschreibung von allen relevanten Variablen referenzieren Sie bitte das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch).
Ziemlich viele. Sie können sie mit xmgrace -help anzeigen lassen.
Oder prüfen Sie die Man-Page xmgrace(1). Jedoch ist diese nicht immer auf den neuesten Stand.
Wie bei jeder X-Anwendung können Sie die “-bg <colorname> -fg <another_colorname>“ Kommandozeilen-Schalter verwenden. Oder definieren Sie die relevanten X-Resourcen:
XMgrace*foreground: ... XMgrace*background: ...
Der Standardsatz ist ein regulärer (x,y)-Satz, jedoch gibt es andere, die Fehlerbalken oder Beschreibungen enthalten. Für Details referenzieren Sie das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch).
Verwenden Sie zwei übereinanderliegende Graphen, einen mit der Skala auf der linken (unteren) Seite, den anderen mit der Skala auf der rechten (oberen) Seite. Hiermit können Sie den beabsichtigten Effekt erreichen, aber Sie werden mehr aufpassen müssen, welcher Graph der 'aktuelle' Graph ist. Dies ist auch der Weg, wie Sie eine zweite Skala auf der oberen (rechten) Seite des Graphen darstellen können.
Die Unterstützung von polaren Plots wird derzeit implementiert, so das Sie erwarten können, bald damit arbeiten zu können. Die Polarkoordinaten können vom 'Plot/Graphaussehen' (Plot/Graph Appearance) Menü ausgewählt werden. Für Details referenzieren Sie das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch).
Ja, Grace hat alle diese Eigenschaften. Wo auch immer Sie einen Text in Grace eingeben können, z.B. Achsenbeschriftung, Graphtitel, Texte von Plot→Drawing-Objekten, etc., können sie all diese Features im selben Text verwenden. Für Details referenzieren Sie das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch).
Wenn Sie diese Frage stellten, dann sind Sie wahrscheinlich mit dem Problem, die Keymap in X zu ändern, vertraut. Sobald Sie die Keymap konfiguriert haben (über die Verwendung von xmodmap), können Sie die erweiterten Zeichen von der Tastatur in jedem textuellen Eingabefeld verwenden. Wenn zusätzlich die passende Schriftkodierung für Ihre Sprache nicht ISO Latin1 ist (diese wird in vielen westeuropäischen Ländern verwendet), müssen Sie dies Grace bekannt machen. Siehe die folgende Frage.
Ja. Seit der Version 5.0.1 können Sie Ihre eigenen Schriftarten verwenden, zusätzlich zu den standardmäßigen 14 Schriftarten, die Times-Roman, Helvetica, Courier, Symbols und Zapf Dingbats beinhalten und mit Grace ausgeliefert werden, sowie die Standardschriftarten überschreiben (für den Zweck der Lokalisierung). Ebenso kann eine alternatives Encoding Schema spezifiziert werden.
Für Details referenzieren Sie bitte das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch).
Standardmäßig werden Zahlen mit 8 gültigen Ziffern gespeichert. Um Ihre eigene Präzision zu setzen, verwenden Sie den Befehl
DEFAULT SFORMAT formatstringin einer init-Resourcedatei (siehe Frage benutzerspezifische Anpassung) mit einem Formatstring wie für
printf(3).
Ebenso können Sie die Präzision auf einer per-Projekt Basis setzen. Wenn Sie ein Projekt zum ersten mal speichern (oder verwenden „File/Save as“), gibt es ein relevantes „Data format“-Feld in dem Popup, das Ihnen dargestellt wird.
Für Zeitplots kann die standardmäßige Genauigkeit ungenügend sein. Sehen Sie die vorherige Frage, wie dies geändert werden kann.
Seit Xmgr-4.1.2 beginnt jede Projektdatei mit einer Zeichenfolge, die Versionsnummer enthält, mit welcher Version das Projekt gespeichert wurde. Diese Dateien sollten keine Probleme hervorrufen. Sie können ältere Dateien dahingegen modifizieren, indem Sie eine Zeile mit der Version zu Beginn der Datei einfügen. Zum Beispiel steht @VERSION 40102 für die Version 4.1.2. Sollte Sie keine Idee haben, mit welcher Version von Xmgr Ihre Datei erstellt worden ist, versuchen Sie verschiedene. In vielen Fällen funktioniert 40102. Außerdem sollten Sie den Abschnitt „Xmgr nach Grace Migration“ im Benutzerhandbuch lesen (siehe Frage Benutzerhandbuch).
Seit Xmgr-4.1.0 ist die Unterstützung für das binäre Datenformat (das ehemals Standard war) nicht mehr verfügbar. Sie müssen das Utility grconvert verwenden, das mit der Grace-Distribution ausgeliefert wird, um die Dateien zu konvertieren. Dies kann einfach erreicht werden, imdem ein Eingangsfilter wie in der gracerc Beispieldatei definiert wird. Die Beispieldatei gracerc wird mit Grace zusammen ausgeliefert.
Stellen Sie sicher, daß Sie eine gültige @VERSION versionid Zeile zu Beginn der Projektdatei eingefügt haben.
Ja. Sie können Ihr favorisiertes Komprimierungsprogramm (z.B. 'gzip') als Eingangs- oder Ausgangsfilter verwenden, so daß die Dateien auf der Platte automatisch (de)komprimiert werden. Fügen Sie einfach die Zeilen
DEFINE IFILTER "gzip -dc %s" PATTERN "*.gz"und
DEFINE OFILTER "gzip - > %s" PATTERN "*.gz"in Ihre persönliche Grace Initialisierungsdatei ein. Sodann, zu jeder Zeit wo Sie einen Dateinamen angeben, der mit
.gz endet, wird gzip als Eingangs- und Ausgangsfilter verwendet. Sie können diesen Mechanismus auch für andere Dinge verwenden, z.B. einlesen und abspeichern von Dateien in eine Datenbank.
PostScript (für das Drucken), EPS (Encapsulated PostScript; zum Einfügen von Graphiken in z.B. LaTeX-Dokumente), PNM (PBM/PGM/PPM), MIF (für die Einbindung in FrameMaker) und SVG (Scalable Vector Graphics) sind standardmäßig implementiert.
Zusätzlich, wenn einige Extra-Bibliotheken installiert sind, die im Benutzerhandbuch aufgeführt sind (siehe Benutzerhandbuch), werden JPEG, PNG und PDF-Backends erstellt.
Verschiedene andere Formate können über die Verwendung von netpbm und pstoedit erstellt werden.
Bitmaps: Über der Verwendung des PNM-Gerätes und der netpbm-Utils (Verfügbar unter z.B. ftp://ftp.x.org/contrib/utils) können die Bitmap-Formate TIFF, GIF, G3, BMP, PCX,… erstellt werden (die Konvertierung kann automatisch 'on-the-fly' über entsprechende Filterdefinitionen durchgeführt werden).
Beachten Sie, daß die direkte Unterstützung des GIF-Formats aufgrund der Copyright-Bestimmungen von Unisys nicht möglich ist - es ist kein technisches Problem. Tatsächlich wurde es in früheren Version unterstützt, jedoch um irgendwelche rechtlichen Probleme zu umgehen, wurde diese Unterstützung entfernt.
Man kann pstoedit verwenden, um PS in viele andere Vektor-Formate umzuwandeln: MIF, CGM, xfig's, tgif's, Windoze und OS/2-Metadateien, … sogar in Java Applets!
Region-Operationen haben keine Bedeutung durch sich selbst. Regionen sind auf angewandte Beschränkungen auf Datensätze, auf denen eine Transformation durchgeführt wird. Zum Beispiel, um Datenpunkte innerhalb einer Region zu löschen, verwenden Sie 'Evaluate expression', wählen für die Quelle und das Ziel den selben Satz aus, lassen das 'Formel'-Feld leer, wählen Ihre Region im 'Restriction'-Menü aus und markieren 'Negated'.
Sie können verschiedene Datums/Zeit-Formate in den Eingabedatendateien verwenden. Stellen Sie sicher, daß die Zeitfelder keine Leerzeichen enthalten, z.B. 1999-12-31-23:59:59.5.
Ebenfalls können Sie ein externes Programm verwenden, um die Daten in das Julianische Datumsformat zu konvertieren. Das durch Grace mit bereitgestellt Programm convcal kann diese Konvertierung durchführen.
Dies kann über das Popup „Plot/Plotaussehen“ (Plot/Plot appearance) durchgeführt werden.
Dies änderte den Hintergrund der gesamten Zeichenfläche, nicht nur den Hintergrund des Graphen.
Sie können Ihre Default.agr in $GRACE_HOME/templates bearbeiten. Fügen Sie Zeilen wie die nachfolgende
@map color 2 to (255, 0, 0), "red"ein, die einen RGB-Wert definiert und einen Namen für das Farben-Triple angibt. Beachten Sie bitte, das die Änderung der Farben 0 (weiß) und 1 (schwarz) überhaupt nicht empfohlen wird.
Eine benannte Pipe ist eine Pseudo-Datei, in die eine Anwendung Daten hineinschreibt und eine andere diese hieraus ausliest.
Anwendungen wie Meßwertaufnahmeprogramme können Daten in eine Pipe hineinschreiben und stellen diese damit Grace zur Verfügung, das diese aus der Pipe ließt. So kann Grace als Datenanzeige für andere nichtgraphische Programme fungieren.
Für weitere Informationen referenzieren Sie das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch) oder die Tutorien (Frage Tutorien).
Ein Beispiel für die Verwendung von Pipes ist in der make tests Slide-Show enthalten.
Starten Sie Grace mit -pexec „G0 OFF“ oder laden Sie eine Parameterdatei, die das vorstehenden Kommando enthält.
LaTeX führt keinen harten Ausschnitt von EPS-Dateien durch, wenn es dazu nicht beauftragt wurde. Verwenden Sie \includegraphics*{filename} und nicht \includegraphics{filename} (Paket graphics) oder \includegraphics[clip]{filename} (Paket graphicx). Wenn Sie das Paket epsf verwenden, beachten Sie, daß Sie das \epsfclipon-Flag verwenden (zu Bemerken wäre noch, daß das epsf-Paket obsolet und fehlerhaft ist, nicht vom LaTeX-Team gewartet wird und im Allgemeinen nicht verwendet werden sollte).
Das Überdecken kommt daher, weil Grace den Hintergrund mit der Seitengröße und nicht mit der bbox-Größe füllt. Das Füllen des Hintergrundes kann im „Plot/Plotaussehen“-Popup (Plot/Plot appearance) deaktiviert werden.
Standardmäßig verwendet der PS-Treiber Level 2-Eigenschaften, während Ihr Drucker vielleicht nicht PostScript Level 2-kompatibel ist. Sie können die Verwendung von ausschließlich PostScript Level 1-Eigenschaften im PostScript Gerätesetup erzwingen, obwohl die Ausgabe nicht immer den Erwartungen entspricht (es gibt hierbei z.B. keine Füllmuster).
Wählen sie die richtige Papier-Größe im Geräteeinstellungs-Popup (Device setup) aus.
Sie können ebenfalls das Kommando psresize aus dem psutils-Paket verwenden, um die Größe eine durch Grace erstellte PostScript-Datei nachträglich zu ändern.
Sie verwenden eine lokalisierte Version ihres Betriebssystems. Sie haben entweder die Shell-Variablen LANG oder LC_NUMERIC gesetzt, so daß Grace die Lokalisierungseinstellungen verwendet, um numerische Beschriftungen zu erstellen. Setzten Sie zumindest LC_NUMERIC auf C oder POSIX um dieses Verhalten abzustellen. Beachten Sie, daß dies nicht Grace-spezifisch ist. Entweder wollen Sie die Lokalisierung oder eben nicht. Das standardmäßige Setzen von LANG auf irgendetwas andere als C/POSIX nimmt an, daß Sie die Lokalisierung verwenden möchten.
In „Plot/Achseneinstellungen“ (Plot/Axis properties) aktivieren Sie die logarithmische Achsenskalierung, dann gehen Sie auf den Tickbeschriftungstab (Tick labels) dieses Dialogs, finden das „Achsentransformationseingabefeld“ (Axis transform) im „Extra“-Rahmen und geben dort “10*log10(10*$t)“ ein (ohne Anführungsstriche natürlich).
Wenn Ihnen einige Spalten zu schmal sind, um alle relevanten Ziffern anzuzeigen, können Sie durch Verwendung von Shift+Button 2 die vertikalen Linien verschieben.
Das -param-Flag und seine Argumente sollten auf der Kommandozeile nach dem Dateinahmen plaziert werden. Alternativ können Sie auch die automatische Skalierung über -autoscale none ausschalten - jedoch vor dem Einlesen der Daten.
Ein Template ist gerade eine leere (im Sinne von, daß es keine Datensätze enthält) jedoch andererseits eine gültige Projektdatei. Also geben Sie Ihren bevorzugten Template-Dateinamen als erstes Argument auf der Kommandozeile an. Wenn Ihre Scripte mehrere Plots erstellen, verwenden Sie 'new from „filename“', um ein neues Projekt von einem nicht-standardmäßigen Template zu initialisieren.
Ein Teil von diesen werden im Projekt gespeichert; viele der Restlichen sind über die Kommandozeilen-Optionen und/oder X-Resourcen verfügbar. Eine eher homogene Behandlung soll in einer zukünftigen Version implementiert werden.
Es ist der Levenberg-Marquardt-Algorithmus, basierend auf LMDIF von MINPACK mit einigen Modifikationen.
<BOOKAMRK:f9_1> Viele. Fast jeder Mausklick in der GUI besitzt einen äquivalenten Befehl in der Batch-Sprache. Für weitere Informationen referenzieren Sie das Benutzerhandbuch (Frage Benutzerhandbuch).
<BOOKAMRK:f9_2> Derzeit überhaupt nicht. Dies wird ein einer späteren Version implementiert.
<BOOKAMRK:f9_3> Beispiel: Erstellen Sie eine Batch-Datei mit den folgenden Kommandos:
nicht-lineare Anpassung im Batch-Modus
fit formula "y = a0 + a1 * sin (a2 + x * pi / 180)" fit with 3 parameters fit prec 0.05 a0 = 1 a0 constraints on a0min = 0 a0max = 2 a1 = 1 a1 constraints off a2 = 1 a2 constraints off nonlfit (s0, 100)
s0 enthalten ist und sie 100 Interationen durchführen möchten.
nonlfit() erstellt keinen Plot selbst. Es paßt ihn nur an. D.h., an diesem Punkt können Sie die angepaßten Werte A0, A1, A2… verwenden:
Einen Satz plotten, z.B.:
Plotten eines Satzes
s3 on s3 length s0.length s3.x = s0.x s3.y = a0 + a1 * sin (a2 + x * pi / 180)
stdout) über ECHO A0.
<BOOKAMRK:f9_4> Nein, aber sie können etwas wie dieses durchführen (in Anbetracht, das der Satztyp richtig definiert wurde):
S0 POINT expr, expr S0.Y1[S0.LENGTH - 1] = expr S0.Y2[S0.LENGTH - 1] = expr ...
Noch nicht. Obwohl es schön wäre, eine solche Funktion zu haben, ist es ziemlich schwierig dies zu implementieren. Wir können Sie nur bitten, mit bestimmten Handlungen vorsichtig zu sein und daran zu denken, häufig und früh zu speichern (save often and early (TM)).
Nein. Nocht nicht, muß ich sagen. Gedulten Sie sich etwas. Es kann noch einige Zeit benötigen, bis dies implementiert ist.
Unter den vielen Eigenschaften, die für die Zukunft geplant sind, sind u.a. die Erweiterung des tabellenkalkulationsähnlichem Frontend für Datensatz-Operationen, Kontur-Plots, mehrfaches Undo/Redo, Graphikimport und -manipulationen, eine Bibliothek für die 2-Wege-Kommunikation,… Anschließend werden 3D-Plots kommen
.
Wahrscheinlich. Wenn Sie eine Idee für die Verbesserung haben, veröffentlichen Sie sie auf der w3todo Web-Seite (siehe Frage Bekannte Fehler).
Sie sind dazu nicht verpflichtet, jedoch können Sie, wenn Sie möchten, auf die Homepage über einen Link verweisen (siehe http://plasma-gate.weizmann.ac.il/Grace/).