Samba ist eine Software-Suite, die das SMB-Protokoll (Server Message Block) unter UNIX-artigen Betriebssystemen implementiert. Hiermit wird es möglich, ein UNIX-artiges Betriebssystem als Datei-, Anmelde- und Domain-Server für Windows einzurichten (Serverkomponente) oder auf Windowsserver zuzugreifen und die von ihm bereitgestellten Dateidienste zu nutzen (Clientkomponente). Die Samba-Suite besteht aus mehreren Server-Diensten, Hilfsprogrammen, Verwaltungsdatenbanken (z.B. Paßwortdatenbank) und Konfigurationsdateien. Ein großer Vorteil von Samba ist die Konfiguration über eine textuelle Konfigurationsdatei, die smb.conf. Alle Einstellungen, sowohl für den Server-Dienst wie auch für den Client werden hierüber vorgenommen.
In dieser Referenz werden die einzelnen Parameter/Optionen der smb.conf vorgestellt und beschrieben. Sie ist zum größten Teil eine Übersetzung der englischsprachigen Dokumentation. Dabei wird für jeden Parameter die Syntax, eine Beschreibung, Gültigkeitsbereiche und Standardwert vorgestellt. Die Angaben, ab wann ein Parameter verfügbar ist, oder ab wann er entfernt wurde, wurde aus den Veränderungsmitteilungen von Samba entnommen. Hier zeigte sich jedoch, daß in der Sambadokumentation teilweise kleine Inkonsistenzen vorliegen.